Schuldenabbau - Wege aus der finanziellen Notlage

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Das Thema „Schulden“ spielt in Deutschland eine größere Rolle als von den Meisten vermutet. Demnach sind laut des „Schuldneratlas Deutschland 2016“, der von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform herausgegeben wurde, rund 4,17 Millionen Volljährige dauerhaft überschuldet. Haben sich die Mahnungen und Rechnungen erst einmal angehäuft, fragen sich viele Schuldner, wie sie sich wieder aus ihrer finanziellen Notlage befreien können.


Wichtigste Schritte zum Schuldenabbau

Als wichtigster Schritt beim Schuldenabbau gilt es, sich vorab detailliert mit der Situation des Betroffenen auseinanderzusetzen. Daher sollte dieser zunächst eine Liste erstellen, die einen Überblick darüber gibt, wie viel der Überschuldete welchem Gläubiger schuldet. Daran schließt sich eine Untersuchung und Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben an. Hierbei sollten nicht nur große Rechnungen, wie die Kosten für die Miete, sondern auch kleinere Posten, wie z.B. der tägliche Coffee to go oder Ähnliches, einberechnet werden.

Grundsätzlich sollte es das Ziel des Betroffenen sein, seine Einahmen zu erhöhen und seine Ausgaben zu verringern. So lässt sich etwas Geld sparen und die finanzielle Notlage verringern. Es gilt also:

  • Steigerung der Einnahmen: Können Sie einen Nebenjob annehmen? Gibt Ihnen Ihr Arbeitgeber die Möglichkeit, bezahlte Überstunden zu leisten?

  • Ausgaben verringern und Geld sparen: Vermeiden Sie es, einen neuen Kredit aufzunehmen. Fragen Sie sich bei jedem Einkauf, ob die Ausgaben wirklich nötig sind. Gibt es eine günstigere Alternative, bei er sie sparen können? Kündigen Sie Abos oder Verträge, die Sie nicht zwingend benötigen.

Zu empfehlen ist auch die Erstellung eines sogenannten „Schuldenplan“. Dieser sollte auflisten, bis wann die Schulden bei den jeweiligen Gläubigern abbezahlt sein müssen. Am besten lässt sich die Überschuldung abbauen, indem der Betroffene das Geld unter den Gläubigern aufteilt und somit seine offenen Posten in kleinen Schritten abbaut. Hierbei sollte jedoch stets Geld für den Lebensunterhalt übrig bleiben, um weitere offene Rechnungen zu vermeiden.

Da der Schuldenabbau ein langwieriger und häufig auch ein anstrengender Prozess ist, sollte Geduld geboten sein. Gerade in einer solchen Situation gelangen die Betroffenen meist Schritt für Schritt ans Ziel. Dabei kann eine professionelle Beratungsstelle von großer Hilfe sein. Die Mitarbeiter kümmern sich darum, dass der Schuldner nicht den Überblick über seine Finanzen verliert und erstellen zudem einem Plan, wie sich die Schulden tilgen lassen.

Weitere Informationen zum Thema „Schuldenabbau“ finden Sie unter
https://www.schuldnerberatung.de/schulden-abbauen/
. Zudem bietet das kostenlose Ratgeberportal
https://www.schuldnerberatung.de/
viele weitere Informationen, Ratgeber und eBooks zu Themen, wie Insolvenz, Pfändung und Schuldnerberatung.

Die Interessengemeinschaft Sozialrecht e.V.

Die Interessengemeinschaft Sozialrecht e.V. wurde im Januar 2017 vom Rechtsjournalisten Marcel Weber in Berlin gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Transparenz im Bereich Sozialrecht zu schaffen, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in die wichtigsten Themen zu bieten.

Ziel und Zweck der Interessengemeinschaft e.V. ist die Beobachtung sozialrechtlicher Entwicklungen, Analyse und Kommentierung aktueller Rechtsprechungen sowie der Bereitstellung von Informationen und Hilfestellungen für Leistungsempfänger und Interessierte. Dabei verfolgt der Verein keinerlei eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. In ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Vereins erhalten diese keine Zuwendungen oder Gewinnanteile aus Mitteln des Vereins.